Hochzeitsbräuche früher und heute

Hochzeitsbräuche

Hochzeitsbräuche mit Tradition

Jeder, der schon eine Hochzeit mit vorbereitet hat oder auf einer war, wird sie kennen: Hochzeitsbräuche. Viele Bräuche haben eine lange Tradition, andere kommen neu hinzu oder werden abgewandelt. Allgemein symbolisieren die Bräuche Liebe, Fruchtbarkeit oder Glück für das Brautpaar oder sollen einfach zur Unterhaltung des Paares und der Gäste beitragen. Einige Hochzeitsbräuche sind schon ein fester Bestandteil einer Hochzeit geworden, sodass man sie gar nicht mehr als solche erkennt.

 

 

So zum Beispiel das Tragen eines weißen Brautkleides, vor allem in der westlichen Welt. Diese Tradition des weißen Kleides wurde erst Mitte des 19. Jahrhunderts populär, vorher wurde oft in der Sonntagsgarderobe geheiratet. Auch die Hochzeitstorte, der Brautstrauß und der Schleier, der einst die Jungfräulichkeit der Braut symbolisierte, sind inzwischen Teil der meisten Hochzeiten.

Einer der Hochzeitsbräuche ist die Verlobung. Einen ausführlichen Beitrag rund um die Verlobung kannst Du hier lesen.

Bekannte Bräuche vor der Hochzeit sind die jeweiligen Junggesellenabschiede für Braut und Bräutigam, die von den Freunden organisiert werden. Dabei geht der Bräutigam mit seinen Freunden und die Braut mit ihren Freundinnen ein letztes Mal vor der Hochzeit feiern. Ursprünglich stammt dieser Brauch aus England.

Ein weiterer englischer Brauch ist, dass die Braut etwas Neues, etwas Altes, etwas Gebrauchtes und etwas Blaues am Tag ihrer Trauung trägt. Außerdem soll sie in ihrem Brautschuh einen Glückscent haben.

 

 

Ein sehr alter Brauch ist der Polterabend, der einen Tag vor der Trauung stattfindet. Es wird dabei meistens Porzellangeschirr zerschmissen, dessen Scherben dem Brautpaar Glück bringen soll. Es darf jedoch kein Glas geschmissen werden, da dies Unglück bringen soll. Die Scherben werden dann vom Brautpaar zusammen aufgefegt.

Ein weiterer Brauch vor der Hochzeit ist, dass die Braut Centstücke (einst Pfennigstücke) spart zum Bezahlen ihrer Brautschuhe. Dies soll ihre Sparsamkeit darstellen.

Nach der Trauung gibt es zumeist das bekannte Brautstraußwerfen. Dabei stellen sich alle unverheirateten Frauen, die auf der Hochzeit anwesend sind, hinter die Braut. Diese wirft dann den Brautstrauß in die Menge und diejenige die den Brautstrauß fängt, soll angeblich die nächste Frau sein, die unter die Haube kommt. Der Brautstrauß wird in der Regel auf der anschließenden Hochzeitsparty zu späterer Zeit geworfen.

Das Gegenstück zum Brautstraußwerfen ist für die unverheirateten Männer das Strumpfbandwerfen, welches der Bräutigam seiner Braut vom Bein streift und dann über seinen Rücken in die Menge der Junggesellen wirft. Derjenige, der das Strumpfband fängt, soll dem Brauch nach der nächste sein, der heiratet. Vielleicht ja sogar mit der Fängerin des Brautstraußes?

 

 

Ein früher oftmals durchgeführter Brauch ist die Brautentführung. Von dieser Tradition sind glücklicherweise heute viele abgekommen. Denn meist geht es ja mit der ganzen Hochzeitsgesellschaft nach der Trauung zur Feierlichkeit. Wenn dann die Braut entführt wird, dann sind die Gäste stundenlang alleine und langweilen sich. Somit wird fast immer vom Brautpaar angeordnet, dass es keine solche Brautentführung geben darf.

Beim Verlassen des Standesamtes oder der Kirche wird das Brautpaar auch traditionell mit Reis beworfen, der Fruchtbarkeit symbolisiert. Da das Werfen von Reis aus moralischen und Tierschutz Gründen oftmals nicht gerne gesehen wird, weichen viele Brautpaare auch auf Vogelfutter, Blütenblätter oder Seifenblasen aus. Manchmal muss nach der Trauung auch ein Baumstamm vom frisch vermählten Brautpaar mit einer Säge geteilt werden. Dies symbolisiert die Gleichberechtigung der Ehepartner sowie dass die beiden Herausforderungen zusammen meistern können.

Ebenso werden häufig nach der Trauung weiße Hochzeitstauben fliegen gelassen. Dieses ist ein wundervoller Augenblick, an den sich das Brautpaar ewig erinnern wird.

Weiterhin ist ein Autokorso vom Ort der Trauung zum Ort der Hochzeitsfeier, sofern sie denn an verschiedenen Orten stattfinden, sehr beliebt. Oftmals werden für das Brautpaar besondere Autos wie Oldtimer oder Limousinen oder auch Pferdekutschen organisiert und mit Blumen geschmückt. Um die Aufmerksamkeit noch mehr auf den Autokorso zu lenken, können auch Blechdosen mit einer Schnur am Auto befestigt werden, die beim hinterher ziehen scheppern.

 

 

Zudem gibt es noch jede Menge regionale Bräuche. So wird mancherorts, vor allem in Süddeutschland sowie in Österreich, auf der Hochzeit von nicht eingeladenen maskierten Bekannten ein Theaterstück über das Brautpaar mit lustigen Geschichten aus ihrem Leben aufgeführt. In anderen Regionen wird der Bräutigam am Tag seiner Trauung von Freunden durch laute Musik oder Geschosse geweckt. Im südlichen Bayern gibt es zudem die Tradition des Kindsbaumes. Dieser ist ein blau-weißer Stamm an dessen Spitze ein Storch befestigt wird sowie verschiedene Babysachen. Er soll das Brautpaar erinnern innerhalb eines Jahres Kinder zu bekommen. In vielen Regionen ist es auch möglich zum Anlass der Hochzeit einen Baum gemeinsam als Ehepaar zu pflanzen, zumeist in einem sogenannten Hochzeitswald.

Eine relativ neue Tradition ist die des “Trash the Dress”, wörtlich übersetzt also “Zerstöre das Kleid”. Dabei wird das Brautkleid in einem Fotoshooting wortwörtlich verunstaltet, denn die Bilder werden nicht an typischen Orten für Hochzeitsfotos aufgenommen. Im Gegenteil, fotografiert wird an Orten, die man mit einem eleganten Kleid eigentlich eher vermeiden würde. So kann zum Beispiel die Braut oder das Brautpaar im oder unter Wasser, am Strand, im Matsch oder an anderen skurrileren Orten fotografiert werden. Auch das Kleid darf gerne bemalt werden, der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Braut unter Wasser fotografiert

Man sieht, es gibt viele Hochzeitsbräuche rund um die Hochzeit und falls auch ihr bald heiratet oder jemanden kennt der sich bald das Ja-Wort gibt, steht euch eine große Auswahl an Traditionen zur Verfügung.

 

 

Ebenso darf natürlich die gute Musik auf der Hochzeitsparty nicht fehlen. Ich lege seit über 25 Jahren als Hochzeits DJ auf Hochzeiten auf und sorge für einen reibungslosen Ablauf der Party. Unzählige Brautpaare haben bereits eine traumhafte, unvergessliche Hochzeitsfeier mit der Disco-Company erlebt. Einen solchen wichtigen Tag in Deinem Leben solltest Du nur einem Profi Hochzeits Discjockey anvertrauen.

Schaue Dir doch gleich mal mein Traum-Hochzeits-Special an.

Ich freue mich, Dich bald kennenzulernen und für Dich auf Deiner Hochzeitsfeier den Ablauf der Party zu gestalten – auf dass auch Du eine unvergessene schöne Hochzeits-Party haben wirst!

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Holger Korsten – Hochzeits DJ aus Leidenschaft

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